© 2017 Okayado, Panini Verlags-GmbH

12 Beast ist einer der neuesten Titel aus dem Hause Panini. Und hier trifft man sogar auf einen gar nicht mal so unbekannten Mangaka.

12 Beast

Vom Gamer zum Ninja

12 Beast war für mich von Interesse, weil es das zweite Werk von Okayado ist, das den Weg auf den deutschsprachigen Markt geschafft hat. Der größte Erfolg des Zeichners, Die Monster Mädchen, ist bei Kazé erhältlich.
Auch in 12 Beast geht es wieder um hübsche Monstermädchen, doch nun in einer actionreichen Verpackung.

Die Eckdaten

Name: 12 Beast – Vom Gamer zum Ninja
Original: トゥエルヴ ビースト (12 Beast)
Autor/ Zeichner: Okayado
Übersetzer: Benjamin Rusch (Japanisch -> Deutsch)
Bände: ? (in DACH bisher 1 Band erschienen, Stand: 29.04.2017)
Preis: 7,99 €
Lizenzinhaber: Panini
Genre: Adventure, Fantasy, Action, Harem, Ecchi

Die Handlung

Eita Toga geht noch zur Schule und liebt Videospiele mehr als alles andere. Doch neben seiner Leidenschaft für Games ist er auch noch der Erbe eines Ninja-Dojos und damit körperlich fitter als die meisten anderen. Statt diese Stärke doch zu nutzen, um sich gegen Fieslinge durchzusetzen, will er lieber unauffällig leben.
Von seinem unauffälligen Leben muss er sich aber bald trennen, als die Harpie Aero auftaucht und ihn mit in seine Welt zerrt. Diese soll er als Ninja retten, aber wie soll er das anstellen?

Meine Meinung

Die Geschichte ist tatsächlich so platt, wie sie sich in der Beschreibung liest. Einerseits finde ich das sehr schade, andererseits liegt darin wohl auch das Potenzial der Serie. Es sind oft die einfachen Geschichten, die viele Menschen begeistern.
Und wenn man mal ganz ehrlich ist, dann handelt es sich hierbei um einen regelrechten Fetisch-Manga.

Worauf lasse ich mich ein?

12 Beast ist ein bunter Mix aus Comedy, Action und viel Fetisch-Ecchi. Tiermädchen sind für Furry-Liebhaber ein Leckerbissen und die Titel sind rar gesät. Und wer Angst hat, hier gibt es nur gefiederte Damen zu bestaunen, der irrt: Schon im ersten Band wird Ausblick auf viele weitere Tiere im Mädchenkörper gegeben.
Man sollte allerdings jegliche Ansprüche im Bezug auf die Story aufs Minimum runterschrauben: Ausgenudelte Story trifft auf fragwürdiges Pacing. Aus literarischer Sicht ist dieser Titel kein Höhenflug, aber das waren Die Monster Mädchen auch schon nicht.
Die Charaktere sind völlig oberflächlich, der Hauptcharakter Eita ist überstark und ein toller Held mit einer Gaming-Obsession, die immer wieder zum Thema wird. Solche Helden sind momentan sehr beliebt, ich fand ihn aber wenig eindrucksvoll.
Die Action-Szenen machen allerdings Spaß! Für die Herren gibt es dann auch immer wieder ein knapp oder gar nicht bekleidetes Mädel zu sehen.

Zweigleisig

Okayado zeichnet die Serie Die Monster Mädchen und 12 Beast parallel. Bei beiden Serien ist noch kein Ende in Sicht, aber das dürfte die Fans solcher Serien auch durchaus freuen. Selten gibt es so langlebige Titel aus dem Furry-Bereich. Wollen wir nur hoffen, dass Okayado dieser Doppelbelastung standhält und noch viele Fans glücklich macht.

Fazit

Panini hat sich mit 12 Beast einen Titel gesichert, der vielleicht inhaltlich nicht oben mitschwimmt, aber zumindest eine ganz bestimmte und stetig wachsende Fanbase bedient. Von den Zeichnungen her dürften Fans des Furry-Genres mehr als zufrieden sein.
Und genau für diejenigen ist die Serie auch von Interesse. Aber auch Fans von Ecchi-Action könnten hier einen soliden Titel vorfinden.

Für mich ist 12 Beast jedenfalls nichts, aber der Ausflug über den Tellerrand war trotzdem interessant. 🙂

Ein herzliches Dankeschön an die Panini Verlags-GmbH für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und die freundliche Korrespondenz.

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