Ihr Lieben!
Die diesjährige Manga-Comic-Convention auf der Leipziger Buchmesse 2015 ist gestern zu Ende gegangen. Kamiya war das gesamte Wochenende für euch vor Ort und es gibt jede Menge zu berichten!
Vorab sei verraten, dass das Programm wieder einmal sehr vielfältig ausgefallen ist, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Bei so einem gewaltigen Ansturm an Anime- und Manga-Fans ist das natürlich auch nötig, damit kein Wunsch offen bleibt.
Von aktuellen Produktinformationen über Einblicke in die japanische Kultur bis hin zu exklusiven Ehrengästen war alles vertreten. Im Folgenden möchte ich euch einen Überblick über die großen und kleinen Highlights der MCC2015 geben und jede Menge Bildmaterial ist natürlich auch dabei!

Die Themen im Überblick:

Die Großen 5
Kyūdō – Traditionelles japanisches Bogenschießen
Gamesroom + Contest
Signierstunde: Takeshi Obata (Hikaru no Go, Death Note, Bakuman)
Signierstunde: Chako Abeno (Bibliotheca Mystica, Angel+Blood)
US-Exkurs in Sachen Comics: Wie zeichnet man die Simpsons?
Bandai Namco Games Produktshow
Live-Zeichnen und Talk mit Takeshi Obata
Abschlussgalerien

Die Großen 5

Gemeint sind natürlich die großen 5 Manga-Publisher Carlsen Manga, Egmont Manga, Kazé, Planet Manga und Tokyopop. Auf der Messe waren sie alle vertreten und hatten neben aktuellen Infos zu ihrer Produktpalette auch das ein oder andere Special am Start.

Carlsen Manga

Ein lehrreiches Wochenende für alle Nachwuchszeichner!
Das war allem Anschein nach das Ziel im Hause Carlsen, denn sie haben mit Tatsuya Ihara erstmals einen Zeichner ihrer „How to Draw Manga“-Rubrik nach Deutschland eingeladen. Erst kürzlich wurde sein Band ‚Manga-Figuren in dynamischen Posen‘ hierzulande veröffentlicht. Natürlich gab es auch die Möglichkeit an Signierstunden mit Ihara-san teilzunehmen. Nach Aussage der Carlsen-Mitarbeiter vor Ort hat Ihara-san im Übrigen direkt zugesagt, nachdem sie ihm Herbst vergangenen Jahres für die Messe angefragt hatten.

Egmont Manga

EMA loves You!… Und die Stand-Reklame ist Programm!
Selten schlägt einem im Leben mehr offenherzige Freundlichkeit und Kundenliebe entgegen als von den Mitarbeitern am Stand von Egmont. Abgesehen von ihrem Verkaufstresen, hatten sie auch dieses Jahr eine große Wandfläche voller Ansichtsexemplare zum Reinlesen und Durchstöbern vorbereitet.
Selbstverständlich haben sie es sich nicht nehmen lassen auch einen Ehrengast aus Japan auf die Messe einzuladen. Die Wahl ist dabei auf Chaco Abeno, die Zeichnerin des aktuell bei Egmont erscheinenden Mangas ‚Angel+Blood‘, gefallen. Vielen dürfte sie aber auch durch ihren Manga ‚Bibliotheca Mystica‘ bekannt sein. Auf 3 Signierstunden hatte man die Chance ein Autogramm von ihr zu erhaschen. Näheres dazu im Punkt Signierstunde: Chako Abeno.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch trotzdem zu verkünden: Der Sci-Fi-Manga ‚Knights of Sidonia‘, welcher aktuell teilweise verlagsvergriffen ist, wird wohl in nächster Zeit nicht nachgedruckt werden. Es heißt hier also weiterhin warten, oder einen Gebrauchtwarenkauf in Erwägung ziehen, falls einem noch der ein oder andere vergriffene Band fehlt.

Kazé

Die Ghouls kommen!
Ja, das große Thema beim Publisher Kazé war dieses Jahr natürlich ‚Tokyo Ghoul‘. Am 24.04.15 erscheint Vol.1 des Megahits hierzulande im limitierten Sammelschuber. Natürlich hat Kazé dafür fleißig die Werbetrommel gerührt und eine LBM-Sonder-Vorbesteller-Aktion ins Leben gerufen.
Wer an diesem Wochenende der LBM/MCC Vol.1 am Stand vorbestellt hat (Zahlung direkt vor Ort), bekam kostenlos 2 exklusive und äußerst ansehnliche ‚Tokyo Ghoul‘-Poster dazu. Um das Ghoul-Feeling komplett zu machen, gab es sogar noch einen Gutschein für einen schwarzen Kaffee im ‚Tokyo Ghoul‘-Becher an der passend gestalteten ‚Tokyo Ghoul‘-Coffee-Bar.
Wem das zu viel geghoule ist und viel mehr die Titanen im Auge hat, muss ich leider enttäuschen: Es gibt weiterhin keine neuen Informationen zum BD/DVD Release von ‚Attack on Titan‘ bei Kazé, da diese immer noch auf das entsprechende Feedback aus Japan warten.

Planet Manga

Auch im Hause Panini hat man keine Kosten gescheut und eine kleine Überraschung für die diesjährige Buchmesse vorbereitet.
Zum ersten Mal seit knapp 10 Jahren gab es eine limitierte Variant-Edition eines Mangas. Es handelt sich dabei um eine auf 333Stk. limitierte Hardcover-Version des aktuellen One-Shots ‚Gigantomachie‘. Wem dieser Name noch nichts sagt, der sollte unbedingt mal reinschauen, denn diese exotische Science-Fiction-Perle ist mit Sicherheit einen Blick wert.

Tokyopop

Neben einer großzügigen Ecke für ihre Kampagne „I Love Shojo“ fand auf Tokyopops riesigem Doppel-Stand natürlich auch eine Leseecke und ein Verkaufsbereich mit ordentlich Werbung für aktuelle Hit-Serien wie ‚Blood Lad‘, ‚Btooom!‘ und ‚Terra Formars‘ Platz.
Ein weiteres wichtiges Thema bei Tokyopop war dieses Jahr definitiv ‚Death Note‘. Einerseits aufgrund des kürzlichen 10. Jubiläums von ‚Death Note‘ und anderseits wegen des Erscheinens des Artbooks „Blanc’et’Noir“, welches Zeichnungen aus ‚Death Note‘ und anderen Werken von Takeshi Obata enthält. Dies nahm sich Tokyopop zum Anlass, um den Star-Mangaka persönlich nach Leipzig auf die MCC einzuladen und er hat uns tatsächlich die Ehre erwiesen!
Alle Informationen zu Takeshi Obata auf der LBM/MCC 2015 findet ihr unter den Punkten:
Signierstunde: Takeshi Obata
Live-Zeichnen und Talk mit Takeshi Obata

Wer sich neue Informationen zum Erscheinungstermin von ‚Dance in the Vampire Bund‘ Band 7 erhofft hat, wird leider enttäuscht, das Release-Datum ist weiterhin unklar.

Kyūdō – Traditionelles japanisches Bogenschießen

Im hinteren Bereich der Veranstaltungshalle der MCC konnte man das gesamte Wochenende über sein Können in der traditionellen Bogenschießkunst der Samurai auf die Probe stellen.
Veranstaltet vom SSV Turbine Dresden e.V. war der sportlichste Programmpunkt der MCC ein Magnet für alle Kultur- und Sportinteressierten. Egal, ob blutige Anfänger oder erfahrene Schützen, hier konnte sich jeder einbringen und den ein oder anderen Kniff lernen.

Gamesroom + Contest

Für alle Gamer, die während ihres anstrengenden Con-Tages Sehnsucht nach Bildschirm und Gamepad entwickeln, wurde eine extra Zock-Area eingerichtet. Hier konnten sich Jung und Alt austoben, in ‚Mario Kart 8‘ um die Wette fahren, sich in feinster ‚Dragon Ball‘-Manier gegenseitig mit Teufelsspiralen und Kamehamehas zerlegen und vieles mehr.
In der Dekoration des Raumes war ein eindeutiger roter Faden erkennbar, der einen schnell an die neuesten Hits der 3DS aus dem Hause Nintendo erinnern sollte: ‚Monster Hunter 4 Ultimate‘ und ‚The Legend of Zelda – Majora’s Mask 3D‘ waren omnipräsent.
Abgesehen davon wurde jeden Tag ein Contest in einem der vorhandenen Spiele ausgetragen, was den spielerischen Ehrgeiz natürlich hochkochen ließ!

Signierstunde: Takeshi Obata (Hikaru no Go, Death Note, Bakuman)

Tokyopop hat in diesem Jahr für das gesorgt, was bei vielen Besuchern als DAS Highlight der MCC gehandelt wurde. Sie haben es geschafft, keinen Geringeren als den Star-Mangaka Takeshi Obata aus Japan einfliegen zu lassen!
Mit über 25 Jahren Erfahrung als Manga-Zeichner ist er eine Koryphäe und längst für seinen einzigartigen Zeichenstil bekannt. Seine Werke ‚Hikaru no Go‘, ‚Death Note‘, ‚Bakuman‘ und ‚All You Need Is Kill‘ sind allesamt in Deuschland erschienen und haben eine starke Fanbase etabliert.
Wer ein Autogramm von Obata-sensei ergattern wollte, musste jedoch ordentlich Kampfgeist beweisen und sich in aller Frühe vor Hallenöffnung um die besten Plätze an den diversen Eingangsportalen bemühen. Wenn man dann pünktlich um 10 Uhr zur Hallenöffnung noch das Wettrennen zum Stand von Tokyopop überlebt hat, standen die Chancen eine Autogrammkarte in ‚Death Note‘-Optik abzubekommen einigermaßen gut.
Wie immer war der Donnerstag der geeignetste Tag, um diesen Wahnsinn in Angriff zu nehmen, da solche Wochentage in der Regel schwächer besucht sind. Freitags und Samstags stehen die Chancen wesentlich schlechter.
Für alle, die keine Autogrammkarte, und damit die Legitimation an der Signierstunde teilzunehmen, abbekommen haben, hatte Tokyopop als Trostpflaster ein vorgedrucktes Autogramm vorbereitet, das auch gut als überdimensionales Lesezeichen durchgehen könnte.^^

Signierstunde: Chako Abeno (Bibliotheca Mystica, Angel+Blood)

Nicht ganz so überrannt wie die Signierstunden von Obata-sensei, aber dennoch sehr gut besucht, waren die Signierstunden von Chako Abeno.
EMA hat die Manga-Zeichnerin, welche mit ihren niedlichen Charakteren in ‚Bibliotheca Mystica‘ viele Fan-Herzen erobert hat, nach Leipzig eingeladen. Ihre aktuelle Serie ‚Angel+Blood‘ wird ebenfalls von Egmont verlegt und konnte alternativ zu einem Shikishi bei den Autogrammstunden zum signieren vorgelegt werden.
Auch hier musste man sich beeilen, denn spätestens 10 Minuten nach Hallenöffnung hatte man kaum noch Chancen, ein Ticket für die Signierstunde abzubekommen.
Das Shikishi ist im Übrigen ganz EMA-like mal wieder sehr groß und stabil ausgefallen, geziert von einem sehr hübschen ‚Chrome Breaker‘-Motiv.

US-Exkurs in Sachen Comics: Wie zeichnet man die Simpsons?

Wer doch mal eine kleine Pause von den japanischen Comics brauchte, hatte bei dieser Veranstaltung von Panini die Chance, in die Welt der bekanntesten gelben Familie einzutauchen.
Serban Cristescu, seines Zeichens Art Director der Simpsons, ist extra aus den Studios der Bongo Comics Group in Santa Monica angereist, um live auf der Bühne zu demonstrieren, worauf man beim Zeichnen verschiedener Simpsons-Charaktere achten muss.
Gezeichnet hat er unter anderem Homer, Krusty, Bart, hat diesen dann zu Bartman erweitert, und Marge. Ganz nebenbei hat er auch noch einige Fragen aus dem Publikum beantwortet, von denen nun ein paar folgen:

    • Q:
        Haben Sie einen Lieblingscharakter?
    • A:
        Prof. Frink und Krusty, weil sie so durchgeknallt sind!
    • Q:
        Gibt es Themen, die bei den Simpsons bewusst vermieden werden oder verboten sind?
    • A:
        Im Vordergrund soll immer der Spaß stehen. Es gibt keine direkten Regeln diesbezüglich, aber einige Themen sind einfach viel zu ernst und deshalb ungeeignet, weil sie dem lustigen Naturell der Simpsons nicht entsprechen würden.
    • Q:
        Wie viel Zeit nimmt die Produktion einer Episode bzw. eines Comics in Anspruch?
    • A:
        Etwa 3 Monate für ein Comic und 6 Monate für eine Episode. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dies lediglich die Produktionszeit für eine einzelne Episode bzw. ein Comic von Anfang bis Ende darstellt und immer mehrere gleichzeitig von vielen Teams produziert werden. (Effizienz durch Parallelisierung also)
    • Q:
        Wie verhalten sich die Einschaltquoten der Simpsons in den USA nach so langer Zeit?
    • A:
        Die Simpsons sind nach wie vor sehr beliebt. Das erkennt man vor allem daran, dass sie immer noch einen Sendeplatz in der Primetime haben, der das große Abendprogramm einläutet.

Bandai Namco Games Produktshow

In ihrer Show am Freitag verschaffte Bandai Namco Games allen Gaming-interessierten Besuchern einen Überblick über die Highlights für 2015.
Die vorgestellten Titel bilden eine actiongeladene Mischung aus Beat’em’up und Rollenspiel. Nachfolgend findet ihr jeweils eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu jedem Titel inkl. Links zu offiziellen Trailern.

Titel: Dragonball Xenoverse
Release: erschienen
Plattform: PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360, Steam
Official Trailer

Titel: J-Stars Victory Vs.+
Release: Sommer 2015
Plattform: PS4, PS3, PS Vita
Official Trailer – Arale Norimaki vs. Luckyman
Official Trailer – Son-Goku vs. Freezer
Official Trailer – Tatsumi Oga & Baby Beel vs. Taro Yamada

Titel: Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4
Release: 2015
Plattform: PS4, Xbox One, Steam
Official Gameplay Trailer
Hiroshi Matsuyama, Präsident und CEO des Entwicklerstudios Cyber Connect 2 hat ein persönliches Grußvideo von sich im Naruto-Cosplay auf die LBM geschickt. Er drückt sein Bedauern aus, nicht persönlich in Deutschland sein zu können.

Titel: One Piece: Pirate Warriors 3
Release: Sommer 2015
Plattform: PS4, PS3, PS Vita, Steam
Official Trailer

Titel: Tales of Zestiria
Release: Sommer 2015
Plattform: PS3
Trailer
Auch Hideo Baba, der Chefentwickler der ‚Tales of‘-Reihe, hat den Besuchern der LBM ein persönliches Video geschickt. Er vermisse die deutschen Fans sehr und sei optimistisch, dass das europäische Release von Tales of Zestiria nicht so lange auf sich warten lässt, wie es damals bei Tales of Xillia 1 und 2 der Fall war.

Live-Zeichnen und Talk mit Takeshi Obata

Die „kleine Zeichenrunde“ am Schwarzen Sofa mit Obata-sensei ist eines meiner persönlichen Highlights der MCC geworden. Einem Meister bei der Arbeit zuschauen zu dürfen und dabei noch persönliche sowie berufliche Informationen direkt von der Quelle zu erfahren, ist schon etwas Besonderes.
Obata-sensei wirkte während der ganzen Veranstaltung sehr locker, hat beinahe mühelos seine Zeichnung zu Papier gebracht und nebenher sogar von sich aus die ein oder andere Anekdote zum Besten gegeben.
Da Obata-sensei keine Foto- oder Videoaufzeichnungen gewünscht hat, und wir uns auch daran halten, habe ich leider kein Bildmaterial für euch. An alle mit guter Vorstellungskraft: Obata-sensei hat einen hockenden L gezeichnet, der aus einer riesigen Haribo-Tüte nascht. Und er sah episch gut aus!
Als Ausgleich habe ich mir aber alle Mühe gegeben so viel wie möglich Fragen und Antworten mitzuschreiben, damit euch wenigstens die Einblicke in Obata-senseis Leben nicht entgehen:

    • Q:
        Was war Ihr erster Eindruck von Deutschland nach Ihrer Ankunft?
    • A:
        Er war sehr beeindruckt vom Design der Tokyopop Death Note Black Edition. Abgesehen davon war ihm sehr kalt und er zieht in Erwägung, das nächste Mal im Sommer herzukommen.
    • Q:
        Haben Sie ein bestimmtes Lieblingsgetränk (/Lieblingsspeise) in Deutschland?
    • A:
        Er isst besonders gern deutschen Käse, Brot oder Pumpernickel. Außerdem bedauert er es, dass vor allem deutscher Käse in Japan sehr schwer erhältlich ist.
    • Q:
        Was war ihr Lieblingsmanga als Kind?
    • A:
        Cyborg 009. Besonders gut habe ihm die Nummer 004 gefallen, weil er ein Deutscher war, dessen Körper komplett aus Waffen bestand.
    • Q:
        Worauf muss man beim Zeichnen von L besonders achten?
    • A:
        Laut Obata-san sei es besonders entscheidend, seine Emotionen über die Gestik auszudrücken, da seine Mimik meist völlig emotionsfrei ist.
    • Q:
        Mögen Sie den Charakter L?
    • A:
        L sei einer seiner Lieblingscharaktere.
    • Q:
        Wie gut hat die Zusammenarbeit mit den Redakteuren bei ‚Bakuman‘ funktioniert?
    • A:
        Auf diese Frage entgegnete Obata-san, dass viele der Charaktere in ‚Bakuman‘ tatsächlich auf reellen Vorbildern basieren und mit voll identischem Namen sowie Job beim Shueisha-Magazin arbeiten.
    • Q:
        Gab es diesbezüglich Bedenken wegen der Privatsphäre der Angestellten?
    • A:
        Laut Redakteur Katayama-san soll es diese anfangs gegeben haben, letztendlich habe man es aber einfach gemacht, da man eine witzige Geschichte produzieren wollte.
    • Q:
        Wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?
    • A:
        7:00 Aufstehen, danach Frühstück und direkt an den Tisch zum Zeichnen. Nach eigener Aussage zeichne er dann einfach den ganzen Tag weiter bis nachts 2:00 und stehe zwischendurch nur zum Baden oder für Toilettengänge von seinem Stuhl auf. Außerdem nehme er außer dem Frühstück nichts weiter zu sich, was seiner Meinung nach der Grund dafür sein könnte, dass er so mager ist.
    • Q:
        Bevorzugen Sie analoges oder digitales Zeichnen?
    • A:
        Er arbeite in der Regel analog, habe allerdings schon ein paar Mal digital koloriert. Er wünscht sich, irgendwann mal etwas komplett digital zu zeichnen.
    • Q:
        Haben Sie sonstige Hobbies? Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?
    • A:
        Essen tue er sehr gern, aber auch Bewegung beim Joggen, Fahrradfahren und neuerdings auch Karate, sei ihm wichtig. Außerdem besitze er ein deutsches Crossbike und fahre einen Volkswagen.
    • Q:
        Auf welches Ihrer Werke sind Sie besonders stolz?
    • A:
        Auf ‚Death Note‘ seie er besonders stolz, da die Kommunikation mit dem Autor hervorragend gewesen sei und er die Chance hatte, eine Welt nach seinen eigenen Vorstellungen zu zeichnen.
    • Q:
        Woran hatten Sie besonders Spaß bei der Arbeit an ‚All You Need Is Kill‘?
    • A:
        Da ‚Bakuman‘ eher einen lockeren Zeichenstil hatte, habe die realistische Optik von ‚All You Need Is Kill‘ ihm besonders gefallen.
    • Q:
        Haben Sie immer noch Ziele oder glauben Sie inzwischen alles erreicht zu haben?
    • A:
        Er versuche immer noch jeden Tag aufs Neue sich weiter zu verbessern.
    • Q:
        Was genau glauben Sie ist an Ihrem Zeichenstil noch verbesserungswürdig?
    • A:
        Er müsse noch weiter an der Mimik seiner Figuren arbeiten, denn je länger er zeichne, desto mehr würden seine Gesichter an Ausdruck verlieren.
    • Q:
        Wollen Sie Ihren deutschen Fans noch etwas mitteilen?
    • A:
        Obata-san habe nicht gewusst, ob seine Werke bei den deutschen Fans bekannt oder beliebt sind, da er normalerweise fast immer zu Hause am Arbeiten ist. Der Zuspruch, den er hier in Deutschland erfahren hat, gebe ihm jedoch viel Energie und Kraft für alles Kommende.

Zwischendurch hat Obata-sensei erwähnt, dass es sich bei einer Waffe in ‚Death Note‘ um eine deutsche Walther-Pistole handele, und dass Wataris Auto ein Mercedes sei. Diese Details habe er zum allerersten Mal verraten.

Abschlussgalerien

Zum Abschluss des Berichts gibt’s hier noch mal zwei Fotogalerien für euch, die erste mit random Convention-Fotos und die zweite zum Thema Cosplay. Viel Spaß damit^^

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