1_[1280x960]Die King’s Bounty-Reihe gehört zu einen meiner Lieblingsvertreter der rundenbasierten Strategie-RPGs. Nach mitteralterlichen Prinzen und Prinzessinnen schlüpft der Spieler dieses Mal in die Rolle eines Wikingerprinzen und bedient sich bei seiner epischen Queste der magischen Kräfte der Walküren. Nordische Mythologie ist eh voll tollig, also gefällt mir dieser Teil jetzt schon thematisch verdammt gut!

Titel: King’s Bounty: Warriors of the North
Originaltitel:King’s Bounty: Warriors of the North
Entwickler: 1C-SoftClub
Publisher: 1C Company
Veröffentlichung: 26.10.2012
Plattform: PC, Mac
Genre: Fantasy, Rollenspiel (Einzelspieler), Strategie
Steuerung: Tastatur & Maus
Sprache: Deutsch, Englisch, Russisch, Polnisch
Mindestanforderungen: Windows XP (SP3) oder neuer, Zweikern-Prozessor mit 2 GHz, 2 GB RAM, 512 MB Grafikkarte, DirectX 9.0c, 6 GB Speicherplatz
Offizielle Homepage: kingsbountygame.com

Schlüpfe in die Rolle eines Wikingerprinzen, um dich auf die epischste Quest deines Lebens zu begeben und große Schlachten gegen das Böse zu führen, deine Armee weiterauszubauen, deine Fähigkeiten im Kampf und in der Magie zu verbessern und schließlich die Walküren zu unterwerfen!

Der Spieler darf zu Beginn zwischen den drei Klassen Wikinger, Skalde und Wahrsager wählen. Jede Klasse besitzt verschiedene Vor- und Nachteile für den Kampf und den Aufbau deiner Armeen. So können Skalden größere Armeen als Wahrsager aufbauen, etc… Außerdem kann man seinen Spitznamen und ein Emblem wählen. Hierbei wurden die gleichen Embleme wie in den Spielen davor genutzt, wodurch sie zum Teil etwas deplatziert wirken. Zu guter letzt gilt es noch den Schwierigkeitsgrad aus Einfach, Normal, Schwer und Unmöglich zu wählen.

Die äußere Erscheinung unseres Avatars so wie den Namen können wir zwar nicht beeinflussen. Allerdings sehen wir auf der Karte, wie wir auf unserem Hottehü durch die Wälder galloppieren. Zudem ist die Menüführung genau wie in den Vorgängerteilen: Simpel, aber effizient. Wir sehen unser Vermögen, unsere „Wut“-Punkte, unser Mana, unsere Armee (und aus welchen Truppentypen sie in welcher Anzahl zusammengestellt ist) und so weiter und so fort.

Durch die Geschichte wird man nur durch Text- und Dialogboxen geführt. Das war auch schon vorher so und ist für dieses Spiel in meinen Augen mehr als ausreichend.

Und auch das Kampfsystem hat sich nicht verändert. Wir können im Kampf unsere eigenen Kampffertigkeiten als Truppenführer einsetzen, uns der Magie bedienen und später auch der Walküren. Doch die meisten Aktionen werden über unsere Truppen ausgehen, die sich über ein Schlachtfeld bewegen. Dabei besitzt jeder Truppentyp individuelle Werte, Fähigkeiten, Lauf- und Angriffsdistanzen. Von widerstandsfähigen Einheiten kann man demnach auch weniger mitnehmen, da sie sich von einem kleinen Feldherrn mit wenig Truppenführerstärke nicht so unbedingt in den Kampf schicken lassen. Bauern sind da etwas pflegeleichter. :V

Das Zauberbuch! Im Austausch gegen Kristalle kann man Zauberrollen fest ins Buch aufnehmen und sie immer wieder verwenden, ohne dass die Rolle verfällt. War in den Vorgängertiteln auch so.

Die Fähigkeiten des Charakters.

Durch gewonnene Kämpfe erhält der Charakter Erfahrungspunkte. Mit einem Levelaufstieg verbessern sich nicht nur die Werte des Charakters, sondern er erhält auch Runen, die er im Skilltree einsetzen kann, um weitere Fähigkeiten freizuschalten.

Gameplay: 07/10 Ein altes, aber bewährtes Gameplay vereinfacht vor allem Fans der Reihe den Einstieg in diesen neuesten Titel. Da die Steuerung aber sehr einfach ist, dürften auch Neulinge kein Problem damit haben. Manchmal ist die Kameraführung etwas ulkig. xD
Grafik: 5/10 Die Grafik hat sich einfach seit Teil 1 nicht so recht weiterentwickelt, allerdings ist mir das auch sympathisch. Das erzeugt als Spieler das Gefühl, als hätte man nie so richtig aufgehört den Titel zu spielen.
Story: 8/10 Die King’s Bounty Teile hatten bisher immer packende und ernste Storys, die selbst durch die vielen Kämpfe niemals langweilig wurden. Warriors of the North hält dies ebenso.
Soundtrack: 7/10 Auch bei der Musik hat sich irgendwie nicht viel getan. Aber warum auch? Der Soundtrack war schon immer wunderbar anzuhören und niemals nervig.
Spielspaß: 8/10 Da man selbst entscheiden kann, wo für einen die Frustgrenze liegt, indem man den Schwierigkeitsgrad einfach anpasst, bietet dieses Spiel für jeden Spielertyp einen herrlichen Zeitvertreib. Der Suchtfaktor ist unfassbar groß und auch wenn manche Gegner echt knifflig sind, frustet das Spiel nie, sodass man es auch nicht beiseite legen möchte.
Insgesamt: 7/10

Fazit: Warriors of the North stellt für mich einen würdigen Nachfolger für die großartige King’s Bounty Reihe dar. Mit ganzen 64 Achievements bei Steam hat man auch ordentlich außerhalb der Story zu tun. xD Außerdem kann man auch diese Steam-Karten mit Walküren-Motiven sammeln. Da alle King’s Bounty Teile nicht zusammenhängend, sowie spielerisch als auch optisch auf dem gleichen Stand sind, ist es völlig irrelevant, mit welchem Titel man nun seine eigene Queste beginnt. Daumen hoch von Kami. :3

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