logo-smallDie Dokomi 2014 ist die Convention im Jahr, bei der für meinen Bruder und mich keine stundenlange Anreise vonnöten ist. Bis nach Düsseldorf sind es von uns ca. 50km. Allerdings nächtigen wir seit ein paar Jahren immer beim Haru in Castrop-Rauxel. In der Regel finden sich dort immer mehrere Leute von C-Subs zusammen, um zu grillen, Animes zu gucken oder andere Schweinereien zu tun, die in Gruppen lustiger sind. :3 Zum Beispiel Bierfässer mit altem, ranzigen Friteusenfett füllen.

Mein Dokomi-Bericht beginnt allerdings schon am Freitag, den 6. Juni. Der Tag der Abreise.

Morgens ging es für mich erstmal zur Arbeit. Wie erwartet, kauften die Leute wie bekloppt ein. Immerhin stand das Pfingstwochenende bevor. Einkaufen für den dritten Weltkrieg quasi.

Daheim stand für mich aber etwas wesentlich Delikateres auf dem Plan. Ursprünglich sollte ich als Dankeschön für den verlosten Season-Pass in unserem letzten Gewinnspiel eine kalte Cola für die Peppermint-Leute auf der Dokomi springen lassen. Allerdings kam es dann zu einer meinerseits verunglückten Formulierung zu einem anderen Deal:

„Dann gibt’s eiskalte Cola und Kekse! Frisch gebacken!“
„Oh, ich freue mich schon auf gebackene Cola!“

Solche Konversationen enden meist in dummen Ideen, daher musste ein Rezept für einen Cola-Kuchen rangeschafft werden. Und so musste ich am Abreisetag nicht nur arbeiten, meine Tasche packen und Vorfreude verbreiten. Nein, ich durfte backen.

Cola-Kuchen mit Marshmallows. Das klingt wie ein Garant für einen frühzeitigen Diabetes-Tod. Solche Spezialitäten servieren manche Eltern wohl ihren Kindern auf Kindergeburtstagen. Das ursprüngliche Rezept bestand eigentlich nur aus Zucker. Da ich aber keine Lust darauf hatte, dass die armen Peppermint-Mitarbeiter einen Zuckerschock erleiden, reduzierte ich die Zuckermengen doch erheblich. Interessanterweise wurde der Schwierigkeitsgrad dieses Kuchen von dem Original-Autor als „Pfiffig“ bezeichnet. Müsste man vorher nicht ein bisschen was aufkochen, wäre das ein bekloppter All-in-One-Kuchen. Nein, Leute, das hier ist narrensicher. Zum Originalrezept für Lebensmüde.

Zutaten:

250g Butter
100-200g Zucker (Je nachdem, wie sehr man es braucht…)
300g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver
Schokoladenkuvertüre
150ml Cola
125ml Buttermilch
1 Päckchen Vanillinzucker (oder Vanillezucker)
3EL Kakaopulver
2 Tassen Marshmallows

Arbeitszeit: ca. 80 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Zu Beginn heizen wir natürlich unseren Backofen auf 180°C vor. Danach geben wir Butter, Cola und Kakaopulver in einen kleinen Kochtopf und erhitzen das Ganze sanft, bis es schließlich kurz aufgekocht ist. Nicht wundern, dass das so seltsam riecht. Das hat es bei mir auch… :<

Das Ergebnis sieht leider ein wenig wie blubbernder Dünnpfiff aus, was meine Skepsis bzgl. dieses Rezepts nur weiter geschürt hat…
Schnappt euch jetzt eine Rührschüssel und vermischt Zucker, Mehl, Vanillezucker sowie die seltsame Cola-Soße miteinander. Nachdem ihr das mal kräftig durchgerührt habt, folgen die Eier, das Backpulver und die Buttermilch. Alles wieder gut durchrühren und zum Schluss ein paar Marshmallows rein.
Hier könnt ihr mit der Anzahl der Marshmallows selbst variieren. Da die Marshmallows am Ende vollkommen zerlaufen, könnt ihr sie nur zur zusätzlichen Süßung nutzen. Wer es also nicht ganz so süß mag, kann hier etwas sparsamer vorgehen (oder sie ganz rauslassen).

Die flüssige Masse füllen wir nun in eine Springform (26cm Durchmesser) um. Die Marshmallows schwimmen dank geringerer Dichte oben.

Für 45 Minuten wandert die flüssige Zuckermasse in den Ofen bei 180°C (Unter-Oberhitze).

Ja, ich weiß. Die Marshmallow-Überreste sehen wie Eitergeschwüre aus.

Solche Makel verdeckt man daher einfach mit reichlich Schoko-Kuvertüre. Und in meinem Fall noch mit etwas Zuckerschrift in Form des Peppermint-Logos.

Erstaunlicherweise hat dieser Kuchen auch noch geschmeckt! Gut, ein Stück davon deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen (Ich hatte wirklich keinen Hunger mehr… Seeeeeehr lange Zeit), aber dafür ist der Geschmack von Cola und Schokolade doch sehr interessant. Außerdem ist der Tag nach dem Backen schön saftig. Ich persönlich würde den vermutlich sogar noch mal backen, wenn ich nur einen Kuchen für eine Feier backen will, anstatt von 3 😀 Man kann den bestimmt hervorragend in kleine Würfel schneiden und dann als süße Häppchen servieren. Denn so ein Würfelchen davon hat es schon in sich. xD

Morgen geht es mit Teil 2 und noch mehr Essen weiter.

https://kamiyas-blog.de/wp-content/uploads/2014/06/cola_kuchen_06-1024x680.jpghttps://kamiyas-blog.de/wp-content/uploads/2014/06/cola_kuchen_06-150x150.jpgKamiKarinAnime & MangaBackenConventionsBacken,Backpulver,Butter,Buttermilch,Cola,Cola-Kuchen,Convention,Dokomi 2014,Düsseldorf,Eier,Kakao,Marshmallows,Mehl,peppermint,Schokolade,Vanillezucker,ZuckerDie Dokomi 2014 ist die Convention im Jahr, bei der für meinen Bruder und mich keine stundenlange Anreise vonnöten ist. Bis nach Düsseldorf sind es von uns ca. 50km. Allerdings nächtigen wir seit ein paar Jahren immer beim Haru in Castrop-Rauxel. In der Regel finden sich dort immer mehrere...Anime, Manga, Games und der Rest des Lebens