dattel_09Hallo~

Am Wochenende begann meine erste Back-Session für die Weihnachtszeit und wenn die Kasseo so viele leckere Sachen kochen darf, dann backe ich halt mal was. Anfangen möchte ich mit unserem Weihnachtsklassiker von daheim. Dieses leckere, absolut Mehl-freie Gebäck wird bei uns vernichtet, als würde es um die Rettung der Welt gehen. Die Dose ist jetzt schon wieder zur Hälfte geleert… -.- Hierbei handelt es sich um ein stark abgewandeltes Rezept aus einem uralten Backbuch meiner Mutter. Es ist einfach und darüber hinaus noch äußerst preisgünstig. Da man dieses Gebäck auch nicht unbedingt überall fertig abgepackt bekommt, ist es auch ein kleines Highlight auf dem heimischen Weihnachtsteller.

Zutaten:

250g Datteln (Es reichen auch die 200g-Schälchen aus dem Supermarkt)
180g Zucker
2 Tütchen Vanillezucker (Vanillezucker schmeckt besser als Vanillin, geht aber beides)
3 Eiweiße
75g gemahlene Mandeln (Ich rate vom Selbermahlen ab, weil dann zu viel Mandelöl die Konsistenz des Endprodukts verfälscht!)
75g gemahlene Haselnüsse (Allergiker ersetzen das einfach durch Mandeln)
1 Prise Salz
200g Kuvertüre
ca. 150 Backoblaten (50mm Durchmesser, man kann aber auch größere nehmen)

Arbeitszeit: ca. zwei Stunden
Schwierigkeitsgrad: Leicht

Heizt den Backofen auf 170°C (Umluft) vor. Man kann auch schon mal das Backbleck mit Backpapier vorbereiten und die Backoblaten auslegen. Ihr braucht keine riesigen Abstände legen, da das Gepäck nicht stark beim Backen aufgeht.

Zunächst geht es den Datteln an den Kragen. Mit einem scharfen Küchenmesser schneidet man die kleinen Köstlichkeiten der Länge nach auf und entsteint sie (entfernt den Kern). Anschließend wird die Dattel dann längs in Streifen geschnitten und danach in kleine Würfel. Lasst euch nicht irritieren, wenn die Datteln wie die Hölle kleben. Das ist eher ein gutes Zeichen. Ihr müsst aber bei billigen Datteln (z.B. aus dem Supermarkt) die Augen nach Würmern offenhalten. Die sehen wie kleine weiße oder braune Punkte aus. Wer also seine Dattelmakronen nicht mit etwas Protein anreichern möchte, sollte befallene Datteln entsorgen. Ich hatte dieses Mal Glück, wobei es dieses Mal auch unglaubliche Premiumdatteln aus Israel waren.

Als nächstes müssen die Eier getrennt werden. Die Eigelbe werden nicht benötigt. Macht euch daraus Rührei oder so. Ich schlage Eier am liebsten in einem hohen Rührbecher steif, weil es darin schneller geht. Wer Probleme damit hat, kann sich auch einem Eisteif bedienen, aber ist in diesem Fall eigentlich unnötig. Während man die Eier steif schlägt, gibt nach und nach den Vanillezucker, den Zucker und das Salz in die Eischneemasse unter, bis diese steif geworden ist und glänzt. Schlagt lieber etwas länger als zu kurz, ansonsten zerläuft euch später die Masse zu sehr.

Nun gebt in eine normale Rührschüssel die Mandeln, die Haselnüsse und die zerkleinerten Datteln. Die Mandeln und die Haselnüsse müssten nun die Dattelstücke voneinander trennen, sofern ihr gut umrührt. Den Eischnee dazu und der tut dann sein Übriges und aus dem Dattelklumpen wird unsere backfertige Masse.

Wer noch nicht das Backblech mit den Oblaten belegt hat, sollte das jetzt tun. Ansonsten nimmt man sich nun zwei Teelöffel und befeuchtet diese mit Wasser. Mit den Löffeln trägt man schließlich die Masse auf die Oblaten auf. Meine Technik: Mit einem Löffel etwas Masse aus der Rührschüssel holen, mit dem anderen die Masse zurechtdrücken, sodass der Teelöffel voll ist, aber eben nicht zu voll. Dann mit dem einem Löffel die Masse von dem anderen Löffel auf die Oblate schieben. Wenn ihr merkt, es geht schwerer, dann befeuchtet die Löffel noch einmal

Wenn alle Oblaten mit einem Häufchen Eimasse bestückt sind, setzt ihr ihnen noch einen Deckel auf. Leicht andrücken, das reicht schon.

Das Blech geht nun für 10-15 Minuten in den Backofen. Schaut auf jeden Fall mal nach 10 Minuten rein. So mache ich es zumindest immer, denn manchmal brauchen sie noch was länger, manchmal sind sie dann aber auch schon fertig.

Bevor ihr die Dattelmakronen weiterverarbeiten könnt, müssen sie erst mal eine Viertelstunde abkühlen, hebt sie am besten samt Backpapier vom Blech. In der Backzeit bereite ich immer schon mal das nächste Blech vor. (Das Rezept müsste für 2 1/2 Bleche reichen).

Wenn die Makronen abgekühlt sind, könnt ihr die Kuvertüre schmelzen. Ich bevorzuge in diesem Fall die Standardkuchenglasur wegen des kleinen Bechers. Wer aber eher auf Blockschokolade steht, soll sich keinen Zwang antun. Erhitzt die Kuvertüre nach Anleitung des Herstellers…

Nun wird sich der kleine Becher bewährt machen. Denn nun tunken wir einfach die abgekühlten Makronen zweimal ein, sodass ein V-Muster entsteht. Das sieht schick aus und kriegt wirklich jeder hin. Die eingetunkten Makronen gut abtropfen lassen, sonst kommt ihr mit dem Becher nicht hin. Danach die schokolierte Makrone auf das Backpapier zurücklegen und trocknen lassen.

Und das war’s auch schon~

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