pleiades2_indexSo lange kommt es mir noch gar nicht vor, dass ich das erste Volume gesehen hatte. Hach, ich freu mich schon ein wenig auf die fliegenden Besen die wie Staubsauger klingen. Hoffentlich macht Wish upon the Pleiades genau dort weiter, wo es damals aufgehört hatte.Ich verstehe immer noch nicht, warum ich die Serie so in mein Herz geschlossen habe… An der tiefgründigen Story wird es jedenfalls nicht liegen, aber irgendwas hat diese Serie einfach an sich. Also anschnallen und ab ins zweite Volume eintauchen.

Aber nun erst einmal ein paar Eckdaten zur Veröffentlichung:

Name: Wish upon the Pleiades
Original: 放課後のプレアデス (2015)
Regie: Shouji Saeki
Animationsstudio: Gainax
Genre: Romantische Komödie, Magical Girl, Fantasy
Episoden: 3 (von 12, wird auf 4 Volumes aufgeteilt)
BD-Typ: BD-50, Spieldauer der Disk 80 Minuten (auch als DVD erhältlich)
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren
Ausstattung: Deutsche Synchro, sowie Japanisch mit deutschen Untertiteln
Preis: ~ 22,99 €
Lizenzinhaber: Anime House
Shop des Publishers: Handel mit DVDs
Bonusinhalt: Postkarten, Booklet

Inhalt:

Eile ist angesagt, denn die Technologie, die das Raumschiff der Plejadianer bislang außerhalb unseres Universums festgehalten hat, droht ohne den Antrieb allmählich zu versagen. Das gigantische Raumschiff beginnt zu materialisieren – viel zu nahe an der Erde. Zum Glück zeigt sich direkt das nächste fehlende Antriebsfragment und kann ausnahmsweise auch ohne Einmischung des geheimnisvollen Fremden von Subaru und ihren Freundinnen eingesammelt werden. Doch das ganze entpuppt sich rasch als Falle…

VERPACKUNG:

Wie auch schon das erste Volume erscheint auch Volume zwei als Standard Amaray mit Wendecover. Das Design ist ansprechend, wenn auch auf der Rückseite etwas überladen. Die vielen Sterne und das bunte Geglitzer passen gut zum Anime und hübschen den Gesamteindruck weiter auf. Der Text erschlägt einen schon etwas. Aber das wunderschöne Cover macht das irgendwie wieder wett.

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Auf der Rückseite finden sich Hintergrundinformationen zur Disk und eine kurze Serienbeschreibung. Im Innenteil finden wir das Booklet und natürlich das Wendecover.

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Auf der Disk selbst sind die Hauptcharaktere als SD-Figuren abgedruckt. Da musste ich erst einmal schauen, ob es das gleiche Motiv ist, weil sich das Design so ähnelte, aber selbstverständliche tragen die Mädels hier andere Klamotten.

Alle Printmedien sind sauber und klar gedruckt und sehen hochwertig aus.

BILD:

Auch das zweite Volume zeichnet sich durch klare, satte Farben, einem scharfem Bild und flüssigen Animationen aus, die auf jedem getesteten Gerät keinerlei Grund für Beanstandungen gaben. Das wirklich geringfügige Banding aus dem ersten Volume konnte ich im zweiten nicht wirklich wiederfinden und damit hätten wir hier äußerst geniale Umsetzung.

Süße Mädels in glitzerfunkelndem perfekten Bild, was will man mehr!

© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

TON

Der Ton kommt im glasklaren DTS-HD Master 2.0 daher und macht in beiden Sprachfassungen eine gute Figur. Lediglich, dass die normale Sprachausgabe etwas leiser als die japanische Tonspur ist, stört ein wenig. Auf dem PC musste ich den Player auf volle Lautstärke für eine annehmbare Raumlautstärke drehen. Ansonsten ist die Mischung super und hört sich auf dem heimischen Surround-System toll an.

UNTERTITEL:

Die Untertitel sind nach wie vor etwas klein geraten und auch viel zu dünn, dadurch leidet die Leserlichkeit und erschwert den Lesefluss.
Einen Tick größer dürften sie wirklich sein. Außerdem könnte mehr darauf geachtet werden, dass Zeilenumbrüche mit Kommata oder beendeten Sätzen abschließen. Das macht nicht nur optisch einen schöneren Eindruck, sondern erleichtert den Lesefluss.

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© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

Die Zeitsetzung der Untertitel ist dem von Kazé sehr ähnlich. Die Zeilen wurden überwiegend gelinkt, aber gerade in den Szenetimings sind die Untertitel oft viel zu lange eingeblendet. Ansonsten muss man sich einfach ans Auf- und Abblinken der Untertitel gewöhnen. Insgesamt, zu dem was man sonst gewöhnt ist, ist das Untertiteltiming wirklich gut geraten. Positiv aufgefallen ist jedoch, dass sogar ein Rückblendestyling benutzt wurde.

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© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

Wie schon in den vergangenen Veröffentlichungen von Anime House hat auch Wish upon the Pleiades ein eigenes Karaoke-Styling und auch einen minimalistischen Effekt. Dies macht deutlich, dass es durchaus möglich ist, auch andere Schriftarten zu verwenden. Während das Styling der Übersetzung gut gelungen ist, sehen die Romaji eher etwas seltsam aus. Hier hätte man einfach dieselbe Schriftart wie für die Übersetzung verwenden können. Die Romaji sind auf Silben getimed, sodass ihr mitsingen könnt.

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© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

Und noch etwas macht Anime House anders, als andere Publisher und muss hier ebenfalls positiv hervorgehoben werden. Die Gestaltung von Schildern oder Texteinblendungen. Ich erwarte ja gar nicht, dass man sich hier die Mühe macht und versucht das Schild möglichst originalgetreu nachzustellen, aber man kann sich zumindest etwas Mühe geben und die Schilder nicht im Standardstyle oben ins Bild klatschen.

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© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

Auch hier unterscheidet sich Skriptbuch der Untertitel stellenweise komplett von der Synchronfassung.

SYNCHRONISATION:

Geklaut aus Volume 1: Die Synchronisation ist generell gelungen. Anfangs musste ich mich an manche Sprecherin etwas gewöhnen, aber ab Folge 3 war ich dem Cast dann vollkommen verfallen. Da ich vor ein paar Tagen erst Punch Line näher unter die Lupe genommen habe, kam mir die Stimme von Subaru natürlich gleich etwas bekannt vor. Subaru wird nämlich von Samira Jakobs gesprochen, die auch schon Mikatan ihre Stimme lieh und einen sehr guten Job gemacht hat. Wo ich auch schon bei einer meiner zwei Lieblingssprecher angelangt wäre. Meiner Ansicht nach, verleiht Samira Jakobs Subaru einen unverwechselbaren Touch und haucht dem Charakter leben ein. Sie harmoniert auch gut mit Subarus Loveinterest Minato, welcher von Konrad Bösherz gesprochen wird.

Ich habe lange überlegt, woher ich die Stimme kenne, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel, das war Yuugi, aus Yu-Gi-Oh und der Antagonist Kirito in der zweiten Staffel von Psycho-Pass und außerdem Shaolan! Konrad Bösherz besitzt eine unverwechselbare Stimme, die ihm Wiedererkennungswert verleiht. Er schafft es wunderbar, den sanften Minato zu sprechen, aber auch den ruppigen Bösewicht, in den er sich verwandelt. Einfach nur toll! Als Dritte im Bunde gefiel mir noch Anna Gamburg, die in Shimoneta schon als Anna überzeugte und mir nun abermals in Wish upon the Pleiades als Aoi gefällt. Zumal man sie nicht wirklich wiedererkennt und sie hier dem Charakter passend in einer vollkommen anderen Stimmlage spricht.

Eine gelunge Synchronisation, die am Anfang noch etwas ungewöhnlich klingt, aber dennoch zu überzeugen weiß! Die deutschen Gesangseinlagen haben es mir übrigens besonders angetan.

Sprecher:
Subaru: Samira Jakobs
Aoi: Anna Gamburg
Itsuki: Anne Ballhaus
Nanako: Rieke Werner
Hikaru: Charlotte Uhlig
Minato: Konrad Bösherz

Auch im zweiten Volume ändert sich  meine Meinung zum Cast nicht. Wie ich schon andeutete änderte sich meine erst skeptische Meinung mit der dritten Episode, mittlerweile gefällt mir der Cast aber ausgeprochen gut und ich muss meine Meinung revidieren. Die Synchro ist super!

MENÜ:

Das Menü ist einfach nur Klasse. Es passt wunderbar zur Serie und ist optisch passend gestaltet. Besonders niedlich ist das kleine Fragment, das man bei der Auswahl der einzelnen Menüpunkte sieht.

Das Menü wurde zusätzlich dazu mit dem Opening als Hintergrundmusik unterlegt.

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© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

EXTRAS:

Als Extras liegen der Blu-ray zwei Postkaren bei. Als Motive wurden die Eyecatcher der einzelnen Episoden gewählt. Darüber hinaus gibt es noch ein informatives Booklet.

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Für Cosplayer in jedem Fall eine wahre Fundgrube!

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Schon etwas freizügig! Aber schick…

Auf der Disk gibt es das Ending in der Karaoke-Version sowie den Insert Song aus der zweiten Episode als Karaoke Version.

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Laufzeit Extras: 3 Minuten

FAZIT zu Wish upon the Pleiades

Auch bei Volume zwei gibt es nichts zu beanstanden was der Rede wert wäre. Wer möchte kann sich vorab alle Episoden kostenlos auf Clipfish ansehen und sich einen Eindruck davon verschaffen wie es mit der Serie weitergeht, die mittlerweile bei der Hälfte der Sendezeit angekommen ist.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, das Setting ist interessant und auch die Animationen und Zeichnungen sind toll. Seltsam und unpassend wirken lediglich die CGI-Sequenzen. Wann lernen die Japaner endlich, dass das HÄSSLICH ist!!!!!! Gainax-typisch ist die Serie ein klein wenig abgedreht und schafft es wie üblich einen in ihren Bann zu ziehen. Das Studio genießt nicht umsonst einen guten Ruf. Die Folgen vier bis sechs beschäftigen sich mit einzelnen Protagonistinnen und beleuchten ihre Vergangenheit. Spannend und nachvollziehbar in Szene gesetzt. Ich bin wirklich gespannt, wie die Serie schlussendlich ausgeht. Meine Katze steht übrigens auch auf die Serie. Sie hat die Blu-ray nachdem ich sie ausgepackt hatte sofort in Beschlag genommen und wollte sie auch nicht wirklich wieder hergeben!

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Wer jetzt noch zögert, dem kann nicht mehr geholfen werden :P. Wer auf Action und Blut steht, sollte von der Serie allerdings die Finger lassen.

Es lohnt sich übrigens grundsätzlich Blu-rays und DVDs von Anime House direkt über deren eigenen Shop Handel mit DVDs zu beziehen. Darüber hinaus bekommt ihr den Sammelschuber zu Pleiades nur dort.

Ein herzliches Dankeschön an Anime House für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und die freundliche Korrespondenz!

Testgeräte: Samsung UE50H5570; Samsung UE32J6250, Samsung BD-J4500/4500R, Sony PS4; Sony PS3; PC

© Gainax/ Project Wish upon the Pleiades; © 2016 Anime House

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