Divine Gate ist wieder so ein Titel der vollkommen an mir vorbeigezogen ist. Allerdings gehört sie auch nicht zu meinem klassischen Beuteschema. Der Plot klingt in jedem Fall interessant und Kinder mit Superkräften sind doch meistens ganz vielversprechend. Die Serie basiert auf einem sehr erfolgreichen Mobilegame!

Aber nun erst einmal ein paar Eckdaten zur Veröffentlichung:

Name: Divine Gate
Original: ディバインゲート
Regie: Noriyuki Abe
Animationsstudio: Studio Pierrot
Genre: Action, Drama, Fantasy
Episoden: 3 (12 Episoden werden aufgeteilt auf 4 BDs)
BD-Typ: BD-25, Spieldauer der Disk 75 Minuten
FSK-Freigabe: ab 16 Jahren
Ausstattung: Deutsche Synchro, sowie Japanisch mit deutschen Untertiteln
Preis: ~ 30,99€
Lizenzinhaber: nipponart
Shop des Publishers: nipponart
Bonusinhalt: Booklet, Sticker, Wendecover, Schuber

Inhalt

Nachdem sich das alle Wünsche erfüllende Divine Gate öffnete, verband sich die Welt der Menschen mit denen der Dämonen und Feen. In den Menschen erwachten dabei geheimnisvolle Kräfte und Chaos kam über die Welten. Das World Council stellte die Ordnung wieder her und seitdem ist das Divine Gate in Vergessenheit geraten. Inzwischen werden Kinder mit speziellen Fähigkeiten in der „Akademie“ ausgebildet. Diese Kinder haben alle ihre eigenen Gründe, um das Divine Gate zu erreichen und die Welt mit ihren Wünschen zu verändern.

VERPACKUNG

Wie für nipponart üblich erscheint die Serie in einer Amaray mit Wendecover. Dem ersten Volume liegt für einen kleinen Aufpreis noch ein Sammelschuber bei, der mir leider nicht vorliegt. Die Aufmachung ist modern und schick. Die Angaben auf der Rückseite sind im für den Publisher üblichen Stil gehalten.

Innen finden wir den Aufkleber und das Booklet und natürlich die Blu-ray selbst.

Alle Printmedien sind sauber und klar gedruckt und sehen hochwertig aus.

BILD

An der Bildqualität gibt es nicht viel zu meckern. Die teilweise sehr realistische Hintergründe und Details lassen das Fanherz höher schlagen. Die Farben wirken warm und natürlich, der Schwarzwert ist gelungen. Ausgeliefert wird das Bild in 16:9 . Hin und wieder ist ganz leichtes Banding auszumachen, was aber eher auf dem zweiten oder dritten Blick wirklich auffällt.

© GungHo Online Entertainment Inc./ Divine Gate Council © 2017 nipponart gmbh

TON

Den Ton finden wir in einwandfrei abgemischten DTS HD Master 5.1 in der deutschen Tonspur und als PCM in 2.0 in der japanischen Tonspur wieder. Auch das switchen zwischen den Tonspuren sorgt für keinerlei Probleme. Wer kein 5.1 System hat, bekommt den Ton auch einwandfrei in 2.1 oder 2.0 abgespielt.

UNTERTITEL

Die Untertitel haben mich hier sehr positiv überrascht. Zunächst einmal sind sie größtenteils gelinkt. Das will schon was heißen und sorgt für einen sehr angenehmen Lesefluss! Darüber hinaus wurden teils auch die Keyframes getroffen. Leider nicht immer, aber dennoch ist die Zeitsetzung der Untertitel von Divine Gate mehr als gelungen. Klar, meinen Anspruch gerecht wird es noch nicht, aber es ist um längen besser als das übliche Timing.

© GungHo Online Entertainment Inc./ Divine Gate Council © 2017 nipponart gmbh

Die Dialoge sind durchweg gut geschrieben und passen gut zur Serie und zum Setting. Vor allem die Sprache der Jugendlichen wurde wirklich gut getroffen!

Lediglich das Styling dürfte so langsam mal generalüberholt werden. Es lässt sich nicht nur schlecht lesen, es sieht eben einfach auch nicht gut aus.

Die Schildgestaltung ist simpel. Es werden einfach Untertitel eingeblendet.

© GungHo Online Entertainment Inc./ Divine Gate Council © 2017 nipponart gmbh

SYNCHRONISATION

Die deutsche Synchronfassung wurde im Studio Kölnsynchron unter der Dialogregie von Daniel Käser aufgenommen. Im großen und ganzen hat mir die Synchronisation von Divine Gate gut gefallen. Ein paar Charaktere aus dem Nebencast gefielen mir zwar nicht so, das tut dem positiven Gesamteindruck allerdings keinen Abbruch.

die wichtigsten Sprecher:
Akane: Johannes Walenta
Aoto: Patrick Mölleken
Midori: Meri Dogan
Arthur: Nicolas Böll
Undine: Angelina Geisler
Loki: Robert Steudtner

Der Hauptcast weiß durch die Bank weg zu überzeugen. Hier würde ich auch nicht sagen, das einer schlechter als der andere ist. Alle drei gehen sehr in ihren Rollen auf und leisten gute Arbeit. Vor allem Johannes Walenta als Akane spricht in wunderbar jugendlichen Slang, das nur allzu gut zu seinem Charakter passt.

Der Cast ist riesig. Etliche Rollen waren zu besetzen und hier gelang dies um einiges besser als wie in Gate. Allerdings gibt es auch hier im Nebencast einige Stimmen die nicht so recht zu ihren Charakteren passen.

Positiv sind vor allem die männlichen Nebenrollen bei den Gottheiten. Hier wurden einige Stimmen gewählt, wie u.A die von Arthur die man eben auch noch nicht allzuoft gehört hat und dennoch gut passen.

Einen Trailer mit Einblick in die Synchronisation habe ich leider nicht.

MENÜ

Das Menü ist schlicht und untermalt mit einem fetzigen Instrumentalstück. Das Hintergrundbild wird farblich beleuchtet und bekommt so einen hübschen Lichteffekt der schön anzusehen ist.

© GungHo Online Entertainment Inc./ Divine Gate Council © 2017 nipponart gmbh

EXTRAS

Als Extra gibt es ein Booklet und einen Aufkleber. Das Booklet ist liebevoll gestaltet und bietet allerhand interessante Informationen.

Laufzeit Extras: %

FAZIT zu Divine Gate

Divine Gate ist eine schon etwas eigenwillige Serie. Viele verschrobene Charaktere ein seltsam ungewöhnliches Setting und so richtig durchgestiegen durch die Geschichte bin ich nicht. Vermutlich wäre es von Vorteil das Mobilgame zu kennen. Dennoch hat die Serie etwas interessantes und man möchte schon wissen was letztlich hinter alldem steckt und ob jeder seine Wünsche erfüllt bekommt.

Versteht mich nicht falsch, ein Blockbuster ist die Serie nicht. Schlecht ist sie aber auch nicht. Im Punkterating würde sie von mir wohl bis einschließlich Episode 3 ein Wertung von 6.5 bekommen. Potenzial nach Oben ist gegeben und mich interessiert wie es weitergeht. Die Serie wird aufgrund des Designs und der seltsamen Charaktere aber nicht für jeder Mann etwas sein.

Fans des Spiels werden sicherlich auf ihre Kosten kommen. Die deutsche Lokalisierung Seitens nipponart ist gelungen und lässt eigentlich nicht viele Wünsche offen, wenn man jetzt mal von der Synchronisation absieht. Allerdings darf man gerade in dem Punkt auch nicht vergessen, dass viele hochkarätige Sprecher auch ein Kostenfaktor sind und die Serie auch Gewinn einfahren muss und nicht auf den Kosten für die Lizenz, Vertrieb und Synchronisation sitzenbleibt. Von daher kann ich mit diesem Punktabzug durchaus leben.

 

Ein herzliches Dankeschön an nipponart für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und die freundliche Korrespondenz!

Testgeräte: Samsung UE50H5570; Samsung UE32J6250, Samsung BD-J4500/4500R, Sony PS4; Sony PS3; PC

© GungHo Online Entertainment Inc./ Divine Gate Council © 2017 nipponart gmbh

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