Bakemonogatari geht in die zweite Runde! Endlich taucht auch Suruga auf, dessen Arc ich damals super fand. Darüber hinaus finden wir auf dem zweiten Volume auch noch den Nadeco-Arc. Spannung pur also und allerhand Interessantes erwarten uns mit diesem Volume. Die Frage ist nur, ob peppermint das sehr gute erste Volume toppen kann oder eben nicht. Erfreulich ist in jedem Fall, dass sich die Serie hierzulande wohl recht gut verkauft. Ich hoffe auf mehr von der Reihe!

Aber nun erst einmal ein paar Eckdaten zur Veröffentlichung:

Name: Bakemonogatari
Original: 化物語
Regie: Atsuhiro Iwakami, Mitsutoshi Kubota
Animationsstudio: SHAFT
Genre: Action, Komödie, Mystery
Episoden: 5 (von 15, wird auf 3 Volumes aufgeteilt)
BD-Typ: BD-50, Spieldauer der Disk 125 Minuten (auch als DVD erhältlich)
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren
Ausstattung: Deutsche Synchro, sowie Japanisch mit deutschen Untertiteln
Preis: ~ Standardedition 34,99€, Limited Edition 44,99€
Lizenzinhaber: peppermint anime
Shop des Publishers: AkibaPass
Bonusinhalt: Clean OP, Soundtrack (nur in der LE), Code zum Einlösen auf Akiba Pass

Inhalt

Obwohl Koyomi seiner Mitschülerin Hitagi helfen konnte, nehmen die seltsamen Erscheinungen in seiner Umgebung nicht ab. Ganz im Gegenteil, mit der beliebten Sportlerin Suruga und der mysteriösen Nadeko steht er zwei verfluchten Mädchen gegenüber, die ihn bis an seine Grenzen und darüber hinaus treiben. Zum Glück kann er sich aber auch weiterhin auf die Unterstützung seines Mentors Meme und der Vampirin Shinobu verlassen, welche ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen – alles natürlich zu einem angemessenen Preis. Wird es Hitagi gelingen, endlich Ruhe in seinen Alltag zu bringen oder wird er auch weiterhin von Mädchen verfolgt werden, deren faszinierende Schönheit und Erotik durch die auf ihnen lastenden Flüche nur noch verstärkt werden?

VERPACKUNG

Die Verpackung passt sich stilistisch an das erste Volume an. Mit der Ausnahme daran, dass sich der blöde FSK-Sticker nicht entfernen lässt… Warum?! Das Cover ist passend mit Suruga gewählt.

Die Rückseite des Pappüberziehers weist die üblichen Spezifikationen zur Disk und Beschreibungen zum Inhalt der Blu-ray auf. Hier wurde das Design der Front übernommen. Ziehen wir den Pappschuber ab, kommt die schwarze Amaray zum Vorschein. Die Artworks passen zum zweiten Arc des Animes und bilden Nadeko ab. Auch hier finden wir das FSK-Logo wieder, welches allerdings dank Wendecover verschwindet.

Die Disk selbst finden wir natürlich in der Amaray. Die Disk wird vom Cover der Amaray geziert.

Alle Printmedien sind sauber und klar gedruckt und sehen hochwertig aus.

BILD

Das Bild weist gelegentlich leichtes Banding auf, welches sich jedoch meistens noch im Rahmen hält. In manchen Fällen fällt es dann leider doch etwas mehr auf. Darüber hinaus finden wir hier satte Farben und ein gestochen scharfes Bild wieder. Die Animationen sind flüssig und artefaktfrei. Der Anime stammt aus dem Jahre 2009. Man sollte hier also auch keine Wunder erwarten. Ich für meinen Teil bin mit der Bildqualität durchaus zufrieden. Damit zitiere ich mich mehr oder weniger selbst. Die Bildqualität bleibt auf dem gleichen guten Niveau wie schon das erste Volume.

© NISIOISIN/KODANSHA,ANIPLEX,SHAFT © 2016 peppermint anime gmbh

TON

Den Ton finden wir in einwandfrei abgemischten DTS HD Master 2.0 vor. Die deutsche und die japanische Tonspur sind nahezu gleich laut, wodurch selbst switchen zwischen den Tonspuren kein Stück stört. Zu meckern gibt es dann allerdings doch eine Kleinigkeit und zwar, dass der Ton im Menü wohl irgendwie schiefgelaufen ist. Das Ending blechert im Hintergrund und ist kaum zu ertragen… Im Anime an sich taucht das Problem – Gott sei Dank – nicht auf.

UNTERTITEL

Die peppermint-üblichen Untertitel wirken auch hier leider wieder etwas unscharf.
Im Opening, Ending und bei den Schildern hingegen tritt das Problem nach wie vor nicht auf. Die Untertitel weisen ein paar Unterschiede zum Dub auf, welche an und für sich nicht wirklich stören. Im Sub z.B. sprechen sich die Charaktere, wie in der japanischen Sprachfassung,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

natürlich mit Nachnamen an. In der deutschen Sprachfassung sprechen sich die Charaktere mit Vornamen an. Hier und da unterscheidet sich auch der Inhalt geringfügig, aber auch das ist nicht wirklich störend, da der Sinn erhalten bleibt. Die Zeitsetzung der Untertitel ist dürftig. Das Einblendemuster wird mir nicht so richtig deutlich. In jedem Fall feiert der Sub herrliche Blinkpartys. Das nicht mal auf Szenenwechsel gelinkt wird, finde ich sehr schade. Dabei funktioniert das sogar bei den Schildern einwandfrei.

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Die Dialoge sind durchweg gut geschrieben und passen gut zur Serie und zum Setting.

Die Schildgestaltung ist auch hier wieder sehr gut gelungen. Bisher habe ich jedes Schild übersetzt gesehen und sie werden auch framegenau eingeblendet, darüber hinaus wurden sogar die farblichen Änderungen, die mitunter frameweise auftreten, mit übernommen. Durchweg gelungen! Teilweise wurden sogar die Positionen übernommen. Ungewöhnlich! Aber toll!

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Ihr solltet auf jeden Fall bei der Schilderflut die Fernbedienung am Mann/an der Frau behalten… Ihr werdet bei den so kurz eingeblendeten Schildern und der Menge an Text mehr als einmal auf die Stopp-Taste hämmern, anders kommt man in jedem Fall mit dem Text auf den Schildern oftmals gar nicht mit.

SYNCHRONISATION

Die Synchronisation wurde in den Berliner Oxygen Sound Studios aufgenommen unter der Leitung von Christian Zeiger, der meines Erachtens mit Bakemonogatari hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Das Schwierige an einer solchen Serie ist vor allem der Wortwitz und auch die Wortspiele. Diese funktionieren im Deutschen natürlich nicht genauso wie im Japanischen und auch allein schon von den Werten und Normen her nicht. Dennoch ist es ihm gelungen, die Dialoge passend in Szene zu setzen, ohne den Sinn gänzlich zu verfälschen. Auch der Sprachgebrauch der Charaktere ist passend gewählt und versetzt zumindest mich ins richtige Feeling für die Serie.

Sprecher:
Koyomi Araragi: David Turba
Hitagi Senjougahara: Anja Stadlober
Meme Oshino: Peter Flechtner
Tsubasa Hanekawa: Kristina Tietz
Mayoi Hachikuji: Jodie Blank
Suruga Kanbaru: Rubina Kuraoka

Die Hauptprotagonisten wissen nach wie vor zu überzeugen, aber auch Koyomis Schwestern finde ich total gut gewählt. Man sieht die beiden selten sprechen, allerdings sprechen sie die Vorschau am Ende der Episode ein und schaffen es in der kurzen Zeit ihre Charaktere auf den Punkt rüberzubringen.

Neu hinzugekommen sind im Cast nun Rubina Kuraoka als Suruga fürs Suruga-Arc und Samira Jacobs als Nadeko fürs Nadeko-Arc.
Beide Sprecherinnen wurden gut gewählt und klingen beinahe schon wie ihr japanisches Gegenstück.

Dennoch musste ich mich an Rubina etwas gewöhnen, was mal wieder daran liegt, dass Suruga von meiner japanischen Lieblingsseiyuu gesprochen wird. Dennoch wurde Suruga mit Rubina passend besetzt. Sie spricht den Charakter glaubwürdig und motiviert. Auch ihre Stimme wirkt nicht aufgesetzt und haucht dem Charakter das passende Etwas ein. Rubina Kuraokas bekanntesten Animerollen stellen wohl Negi aus Magister Negi Magi und Nana aus Elfenlied dar. Darüber hinaus hat sie allerdings schon in etlichen anderen Animes eine Rolle eingesprochen.

Mit Nadeko taucht ein weiterer skurriler Charakter in der Welt von Koyomi auf. Am Anfang fällt ihm allerdings nicht gleich auf, dass er das Mädchen bereits kennt. Gesprochen wird Nadeko von Samira Jakobs. Auch sie verleiht ihrer Rolle das nötige Etwas. Sie weiß, wie sie der verrückten kleinen Heulsuse passend ihre Stimme leiht, um einen glaubwürdigen Charakter aus ihr zu machen. Ihre Stimme wirkt in keinster Weise aufgesetzt oder unpassend. Zum Glück klingt sie im Deutschen nicht ganz so quietschig wie im Original. Samiras bekannteste Rollen in Animes sind wohl die von Miho aus Girls und Panzer, Mikatan aus Punch Line und Subaru aus Wish upon the Pleiades. Ich hab sie übrigens nicht gleich wiedererkannt, obwohl ich sie aus Punch Line und WutP kenne… Das spricht eindeutig für Samira.

Einen kurzen Eindruck könnt ihr euch über den oben verlinkten Trailer machen.

MENÜ

Das Menü ist schlicht und passt sich farblich an die Gestaltung des Pappschubers an. Im Hintergrund laufen bewegte Bilder und das Ending. Viel mehr braucht ein gutes Menü auch gar nicht. Leider blechert das Menü ganz furchterregend…

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EXTRAS

Als Extra gibt es lediglich die drei Creditless Openings der Arcs Mayoi-Snail, Suruga-Monkey und Nadeko-Snake, sowie der Code für die auf der Disk enthaltenen Folgen als OmU für AkibaPass. Darüber hinaus bekommt man zur Limited Editon den genialen Soundtrack zur Serie. Welcher es in jedem Fall wert ist die LE zu kaufen *_*.

Laufzeit Extras: 5 Minuten + Soundtrack-CD in der LE-Edition

FAZIT zu Bakemonogatari

Auch Volume 2 von Bakemonogatari überzeugt mich vollends. Zwar ist der Ton im Menü verpatzt, doch wie lange schaut man sich das Menü schon an? Ein Grund für einen Rückruf ist das in meinen Augen nicht. Dafür stimmt der Rest umso mehr. Wer die Serie mag und auch schon das erste Volume gekauft hat, kann auch bedenkenlos beim zweiten Volume zugreifen.

Inhaltlich bekommt man auch zur Mitte der Staffel einiges geboten. Bei Bakemonogatari gibt es durch die kurzen Arcs immer genug Stoff für Neues, ohne dass der Anime langweilig wird. Darüber hinaus sind die Charaktere so vielschichtig, dass es allein dadurch schon interessant genug zum Weiterschauen wird. Als Fan von Suruga ist man mit diesem Volume sowieso sehr gut bedient. Nadeko ist als Charakter aber auch interessant genug, dass zumindest ich das zweite Volume am Stück durchgeschaut habe.

Ein herzliches Dankeschön an peppermint anime für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars in der Standard Edition und die freundliche Korrespondenz!

Testgeräte: Samsung UE50H5570; Samsung UE32J6250, Samsung BD-J4500/4500R, Sony PS4; Sony PS3; PC

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