teriyaki_01Kennt ihr diese leckeren Teriyaki-Spieße, die man für eine Unsumme im Asia-Markt kaufen kann? Nein? Na gut, aber so ziemlich jeder kennt wohl das Teriyaki Chicken von Subways. Zumindest wird das als beliebtestes Produkt bei denen geführt.

Teriyaki (jap. 照り焼き) setzt sich aus den Worten „teri“ (Glanz) und „yaku“ (braten) zusammen. In Japan werden damit viele verschiedene Fleisch- und Fischsorten mariniert. Markant dafür sind die braune, glänzende Marinade und die Zartheit des Fleisches/Fisches.

Für 2 Personen:

2 Tassen Reis – Im Verhältnis dazu auch 2 Tassen Wasser. (Als Beilage, kann man aber weglassen, wenn man nur das Fleisch will)
300 g Hähnchenfleisch (sämtliche andere Fleisch- und Fischsorten gehen natürlich auch)
Schaschlikspieße

150 ml Mirin (oder Sake)
250 ml süße Sojasoße
5 TL Reisessig
1 TL Sesamöl
1 EL Ingwer
3 EL Zucker oder Honig
6 Knoblauchzehen
1 TL Chilipulver
Etwas schwarzen Pfeffer

Arbeitszeit: ca. 20 Minuten
Marinierzeit: mind. 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht

teriyaki_02Als Erstes wird das Mirin in einem kleinen Kochtopf zum Kochen gebracht. Der Alkohol soll schließlich nachher nicht in der Marinade landen. Lasst das Mirin also 10-15 Minuten köcheln. (Anmerkung: Ich hatte kein Mirin gekriegt, hab also Sake genommen und dafür später ’nen Esslöffel mehr Zucker reingetan). Während ihr das kochen lasst, könnt ihr den Ingwer und den Knoblauch klein hacken.

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Ist der Alkohol futsch, gebt ihr die Sojasoße, den Reisessig, das Sesamöl, den Zucker, den Knoblauch, den Ingwer, das Chili und den Pfeffer dazu. Alles schön verrühren und noch mal 5-10 Minuten köcheln lassen.

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Nehmt den Topf vom Herd und lasst alles gut abkühlen. Das Hähnchen in kleine Würfel schneiden und es in die Marinade geben. Mind. 15 Minuten sollte das Fleisch marinieren. Wenn ihr das Fleisch länger marinieren lässt, wird der Geschmack intensiver und nach meinem Empfinden das Fleisch auch zarter, zumindest fand ich das Ergebnis nach einer Marinade über Nacht besser als nach nur 30 Minuten.

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Wer die Marinade im Vorfeld vorbereiten möchte, zum Beispiel für einen Grillabend oder so, der kann die heiße Marinade in ein verschraubbares Glas geben. Wenn ihr jetzt das Glas auf den Kopf in den Kühlschrank stellt, zieht das Ganze Vakuum und ist länger haltbar.

Wenn ihr das Fleisch anbratet, solltet ihr darauf achten, nicht zu viel Hitze einzusetzen. Durch den Zucker karamellisiert die Marinade in der Pfanne oder auf dem Grill und neigt zum Anbrennen. Also immer gut wenden und nur kurz braten. Gerade Hähnchen oder Fisch sind ja schnell durch.

Wie man Reis kocht, brauch ich ja nicht erklären, oder? :V

Fazit: Diese Teriyaki-Hähnchenspieße schmeckten in der Tat wie aus dem Geschäft und das ganz ohne Gluten oder irgendwelche Geschmacksverstärker. Kann ich nur für die kommende Grillsaison empfehlen. Wenn euch das Rezept gefallen hat, stelle ich euch gerne noch eine weitere Marinade vor, die bei uns in der Familie schon seit Längerem so gemacht und geliebt wird.

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Rezept nach sukeyhamburg17, habe es jedoch stellenweise nach Belieben abgewandelt.

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